Fliegerschießen auf der Axalp

Schnell – laut - und super spektakulär,
dass sind wohl die passenden Schlagworte für eine Flugvorführung der Superlative.
Früher noch ein Geheimtipp, zieht das jährliche Fliegerschießen mit Demo-Programm tausende Flugbegeisterte in die Schweizer Berge.
Wir hatten uns ein Hotel in Brienz unterhalb der Axalp reserviert, um nicht an einem Tag die Strecke Biberach – Axalp - Biberach fahren zu müssen. Dies stellte sich als eine gute Entscheidung heraus, da wir trotz der frühen Morgenstunde nicht allein am Berg waren. Wir fuhren um 06:30 zur Axalp hinauf und konnten uns gleich in eine lange Autoschlange einreihen. Zum Glück ergatterten wir noch einen Parkplatz in der Nähe der Sesselbahn nach Windegg. Nach einer Viertelstunde Wartezeit saßen wir schon im Lift und waren nach ein paar Minuten Fahrzeit am Windegg. Von dort ab hieß es Rucksack auf und los. Man marschiert jetzt noch eine gute Stunde im alpinen Gelände (gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich) bis zur ersten von drei Zuschauerzonen auf 2200 m ü. M. Wir haben uns für die mittlere Zuschauerzone entschieden da man von dort einen guten Blick auf die Ziele und den Anflug hat. Als wir uns am Hang eingerichtet hatten begann auch schon nach kurzer Zeit das Training zum Fliegerschießen.
Es ist atemberaubend zu sehen wie die Piloten mit F/A-18 und F-5 Tiger durch das Tal anfliegen, eine Garbe auf die Ziele schießen und mit Nachbrenner über die Bergspitzen abtauchen.
Pünktlich um 14: 00 begann dann die eigentliche Demo. Unter anderem wurde die Beweglichkeit beim Kanonenschießen im Gebirge, eine Demonstration der Flugeigenschaften von Cougar und EC 635 sowie der F/A-18, der Einsatz von Fallschirmjägern, ein Lösch- und Rettugseinsatz sowie die Vorstellung der PC-21 und eine Vorführung der Patrouille Suisse gezeigt.
Gegen 16:00 war dann die Demo vorüber und die Massen bewegten sich Richtung Tal.
Wir ließen am Abend den Tag noch einmal Revue passieren und fuhren am Tag darauf noch nach Meiringen zur Airbase um dort die startenden Hornets zu beobachten. Leider war das Wetter an diesem Tag das genaue Gegenteil vom Vortag. Es regnete in Strömen, was aber auch einmal eine nteressante Stimmung bot. Mit vielen Bildern und tollen Eindrücken traten wir dann gegen Mittag unsere Heimreise an und erreichten nach ca. vier Stunden Fahrt Biberach.

 
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