| Tigerairshow Cambrai |
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Meeting Renaud Ecalle – Cambrai- Niergnies / France Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des NATO-Tiger Meets fand auf dem Flugplatz Cambrai-Niergnies eine spezielle Tiger-Airshow statt. Ca. 50.000 Besucher erlebten eine Airshow der besonderen Art. Das Abwechslungsreiche Programm zeigte nicht nur Maschinen der französischen Luftwaffe wie Mirage und Rafale, sondern auch viele Gastmaschinen die unter anderem beim Tiger-Meet in Cambrai-Epinoy im Einsatz waren. Los ging es allerdings erst einmal ohne Jet-Power. Als Erstes flog eine Piper Suber Cub die im Tigerlook lackiert war. Der Piper folgten zwei Yak 18 im engen Formationsflug. Anschließend bot das Turbolent Team eine kurzweilige Darbietung, bei dem es versuchte, am Himmel fliegende Luftballons mit dem Propeller zum Platzen zu bringen. Nun folgte eine Morane MS 406 in Begleitung einer Mirage 2000 aus Orange. Die nicht ganz einfach herzustellende Formation der beiden unterschiedlichen Muster klappte dann nach einiger Zeit ganz gut. Einen luftigen Job hatten jetzt die Damen des Breitlink WingWalker-Teams, die eine atemberaubende Darbietung bei den doch widrigen Wetterbedingungen zeigten. Für mich sehr eindrucksvoll, da mit hervorragender Präzision geflogen, waren die Aerostars aus England. Mit ihren sechs russischen Yak 50 zeigten sie ein Display der Spitzenklasse. Leider flog die Hawker Sea Fury von Christophe Jaquard aus Dijon etwas weit weg und relativ hoch. Somit war es kaum möglich, brauchbare Bilder zu machen, da auch das Wetter nicht gerade besser wurde. Als nächstes zeigte das Flamand Duo aus Paris sein Können. Zwischendurch präsentierten sich auch die Helikopter. Ein EC-145 der Securite Civile zeigte seine Wendigkeit beim Bergen eines Verletzten mit der Winde. Eine tschechische Mi-24 Hind und ein Tigre Helikopter der Armee de Terre flogen ein Display, das zeigt wie wendig und agil der Helikopter als Solches ist. Den Hubschraubern folgten dann die ersten Maschinen mit Strahltriebwerk. Den Anfang machte eine DeHavilland Vampire. Gefolgt von einer F86-A Sabre aus Duxford. In der Mittagspause hatte ich die Möglichkeit die Verkaufsstände und Ausstellungen zu besuchen. Unter anderem war ein historischer Verein auf dem Platz, deren Mitglieder original Uniformen der US- Army aus dem zweiten Weltkrieg trugen. Sie wohnten in Zeltlagern und stellten Fahrzeuge und Waffen der damaligen Zeit zur Show. Ein paar Bilder davon sehen sie am Ende der Galerie. Nun begannen die Highlights der Show: Eröffnet wurde es durch ein Solo-Display von Ralph „Daisy“ Knittel, der seine F/A-18 im Nachbrennerbetrieb durch den französischen Himmel trieb. Schon aus der Ferne konnte man erkennen, dass jetzt wohl eine Mig-29 an der Show teilnehmen würde, da der Abgasstrahl dieser Maschine schon von weitem zu erkennbar ist. Die Slowakei schickte eine ihrer zwei Maschinen aus Cambrai-Epinoy, die dann ein eindrucksvolles Solo-Display flog. Nun folgte eine Dessault Rafale der Armee de l`Air. Auch dieses moderne Kampfflugzeug überzeugt durch seine Wendigkeit und seine Agilität, welches die Rafale zu einem gefürchteten Gegner, nicht nur im Luftkampf, macht. Den Abschluß machte in gewohnt professioneller Art die Patrouille de France, die aber leider nur ihr „Schlechtwetterprogramm“ fliegen konnte, da die Wolken doch zu tief hingen. Dafür gab es im Display neue Figuren zu bestaunen, welche ich bis dato noch nicht gesehen habe.
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