Italiener auf dem Lechfeld

„Vom 29. August bis 9. September kann es wieder zu vermehrtem Fluglärm kommen“ hieß es vom Jagdbombergeschwader (JaboG) 32. Die italienische Luftwaffe  trainierte mit Tornados aus Piacenza im Rahmen der Ausbildung „Elektronische Kampfübung“  und startete dazu vom Fliegerhorst Lechfeld aus zu den verschiedenen Missionen.

Die ECR Tornados des 50. Geschwader (50º Stormo) der Italiener waren schon des Öfteren Gast auf dem Fliegerhorst Lechfeld und flogen auch in diesem Jahr wieder Übungseinsätze, die in erster Linie der  Unterdrückung feindlicher Luftabwehr dienen.  

Hierfür wird die Polygone Range angeflogen, die sich grenzübergreifend in Deutschland über Teile von Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie in Frankreich über Teile von Elsass-Lothringen und der Vogesen erstreckt. Das riesige Übungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 20.000 qkm mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 240 km und West-Ost von ca. 140 km. Betrieben wird diese Einrichtung gemeinsam von den Luftstreitkräften Frankreichs, Deutschlands und den USA.

Die Piloten üben hierbei unter anderem wie sie sich gegen feindlichen Beschuss von anderen Flugzeugen oder vom Boden aus mittels ihrer elektronischen Selbstschutzausrüstung, wie z.B. Radarwarnempfängern oder Störbehältern für elektronische Gegenmaßnahmen schützen können. Desweiteren kann das Erkennen und die Abwehr einer möglichen Bedrohung, die von radargesteuerten Flugabwehrraketensystemen oder Flugabwehrkanonen ausgehen, trainiert werden.

Hier nun Bilder der deutschen und der italienischen ECR Tornados auf dem Weg zu ihren unterschiedlichen Missionen.

 
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